Grundschule Allmendingen
"Das wahre Geheimnis des Erfolges ist die Begeisterung"  (W. Chrysler)

Kooperation der Kindertagesstätten in Allmendingen und Altheim mit der

Grundschule Allmendingen

„Überall bereitet das Vorhergehende den Boden und legt den Grund für das Folgende. Alles Spätere fügt sich dem Vorangegangenen nicht bloß als Anbau an, sondern es wird darüber gebaut, so daß [sic!] es auf das Vorhergehende angewiesen ist, sich darauf stützt und auf ihm ruht. Daher ist klar: Wenn die Grundmauern nicht gut gelegt werden, kann das darauf errichtete Gebäude nicht sicher und fest stehen“.  (Comenius)                                                                                                                                                

Im Kindergarten und in der Grundschule lernen die Kinder Grundlagen, die für ihre schulische Entwicklung sehr wichtig sind. Wenn dann die Schule beginnt, ist das ein großer Schritt in der Entwicklung des Kindes, aber auch eine Umstellung für die ganze Familie. Normalerweise entwickeln sich die Kinder im Kindergarten so, dass sie ohne Probleme in die Grundschule wechseln können. Trotzdem gibt es immer Erwartungen und Hoffnungen, aber auch Ängste, wenn eine Veränderung wie der Eintritt in das Schulleben stattfindet. Um den Übergang nicht als Bruch, sondern als Gang über eine sichere Brücke zu erleben, ist die frühzeitige und vertrauensvolle Kooperation von Erzieherinnen und Erziehern, Lehrkräften und Eltern von großer Bedeutung.

Die Einschulungskinder der Grundschule Allmendingen kommen vor allem aus den Kindergärten St. Michael (Altheim), St. Maria (Allmendingen) und Don Bosco (Allmendingen). Daher ist die Grundschule Allmendingen der Kooperationspartner dieser drei Kindergärten. Die Zusammenarbeit gestaltet sich wie folgt:


Abläufe für die Kinder:

  • Jede Kindergartengruppe – das können auch mehrere pro Kindergarten sein – bekommt ungefähr zehnmal Besuch von der für die Kindertagesstätte zuständigen Kooperationslehrkraft. Bei jedem Besuch werden unterschiedliche Themenbereiche behandelt, welche Aufschluss über die Schulbereitschaft der Kinder geben. In diesem Schuljahr sind die Lehrerinnen Annkathrin Langner und Cordula Halder mit der Kooperation betraut.  
  • Die Kooperationsbesuche werden von den Lehrkräften vor- und nachbereitet. Beobachtungen werden regelmäßig mit den zuständigen Erzieherinnen reflektiert, um im Falle eines Förderbedarfs möglichst zeitnah reagieren zu können.
 
  • Eine der Kooperationsveranstaltungen findet bereits in der Schule statt. Zusätzlich kommen die Kindergartenkinder zu einem Schulbesuchsvormittag in die Schule, wo eigens für sie Unterricht stattfindet. Dabei werden sie von den Schulkindern unterstützt und lernen neben ihren baldigen Mitschüler/Innen auch das Schulhaus und die Grundzüge von Unterricht kennen.
 
  • Ein Highlight im Kooperationsprogramm ist der Besuch des Schulmusicals, welches von der Theater-AG, dem Chor und der Instrumental-AG aufgeführt wird. Alle Kindergartenkinder der drei Kindergärten treffen sich zu diesem Anlass an der Schule, um sich die Aufführung anzusehen.


  • Schließlich besuchen die Erstklässler/Innen die Kindergärten und lesen den Kindergartenkindern etwas vor.

 

Kooperation zwischen Grundschule, Kindertagesstätten und Eltern:

  • Zu Beginn und am Ende des Schuljahres setzen sich die verantwortlichen Erzieherinnen der drei Kindertagesstätten sowie deren Leitungen mit den Kooperationslehrkräften und der Schulleitung unserer Grundschule zusammen, um das Kooperationsjahr zu planen bzw. zu reflektieren, sowie die Abläufe zu überarbeiten. Wünsche und Vorstellungen werden ausgetauscht und in den Plan eingearbeitet.
  • Vor der Schulanmeldung finden in der jeweiligen Kindertagesstätte außerdem Gespräche über die Schulbereitschaft der Einschulungskinder zwischen der Kooperationslehrkraft, der Schulleitung, der verantwortlichen Erzieherin und der Kindergartenleitung statt.
  • Auch an den Beratungsgesprächen mit Eltern zum Übergang in die Grundschule nehmen die Kooperationslehrkräfte bei Bedarf teil.
  • Im Blick ist dabei immer die Frage, ob die Voraussetzungen des Kindes so gegeben sind, dass es den Schulbesuch erfolgreich meistern kann, oder ob es womöglich noch Unterstützung auf dem Weg dorthin benötigt.
  • Bereits im November werden die Eltern der Einschulungskinder in die Schule zu einem ersten Elternabend eingeladen. Themen der Veranstaltung sind neben den Abläufen der Kooperation auch die Frage der Schulbereitschaft sowie ein Einblick in den Unterricht der Grundschule und die Struktur der Grundschule Allmendingen. In Fragerunden und persönlichen Gesprächen können Unsicherheiten direkt geklärt werden.



Die Kooperationslehrkräfte stellen fest: „Während unserer Besuche vor Ort sehen wir die enorme Entwicklung der Kinder, die sie im letzten Kindergartenjahr nehmen, wir sehen aber auch, wie klein unsere künftigen Erstklässler noch sind, welche Bedürfnisse sie haben und wo wir sie am Anfang ihres Schullebens abholen müssen.“

„Mit unserem Konzept möchten wir den Kindergartenkindern, aber auch ihren Eltern, eventuell vorhandene Unsicherheiten nehmen und ihnen einen guten Start ins Schulleben ermöglichen,“ so Rektorin Susanne Schelkle.